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Beschreibung und Projektziele

ZEITLOS I/II und STABIL „Learning and Doing“ ab 2019

Träger für Bildung und Erziehung e.V.

 

 

14 Wochen Schulferien

4 Brückentage

Lehrerausflug und pädagogische Tage

Mindestens 70 freie Schultage!

Unterrichtsausfälle d.h. später Beginn und frühes Ende nicht eingerechnet

 

Die kommende Situation im Schuljahr 2019/20 im Saarland

 

Fast jede fünfte Familie im Saarland mit minderjährigen Kindern hat ein alleinerziehendes Elternteil. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist der Anteil der Alleinerziehenden im Saarland in den vergangenen 20 Jahren um vier Prozentpunkte auf 19 Prozent gestiegen.

Die Familie steht unter besonderem Schutz des Staates – in etwa so heißt es im Grundgesetz. Doch die 19 Prozent Anteil der Alleinerziehenden Familien im Saarland, von denen es immer mehr in Deutschland gibt, sind oft in einer schwierigen Situation: Ein Drittel der Alleinerziehenden ist von Armut bedroht. Knapp zwei Drittel haben keine 500 Euro für unerwartete Ausgaben übrig. Das Geld ist also bei den meisten knapp. Daher ist es wenig überraschend, dass mehr als die Hälfte der alleinerziehenden Mütter ohne Job gerne arbeiten würde.

 

ZEITLOS I

Wohin mit den Kindern in der schulfreien Zeit?

70 schulfreie Tage, aber nur 30 Tage Urlaub!

 

Schon während den regulären Schulzeiten kann es zu Problemen, Stress und Termindruck kommen, sein Kind rechtzeitig in die Schule zu bringen oder abzuholen.

Nach dem Unterricht. Wer hat das Mittagessen zubereitet? Wer macht die Hausaufgaben mit den Kindern? Ist überhaupt jemand zuhause?

Freiwillige oder gebundene Ganztagsschulen sind nicht das „Allheilmittel“. Oft sind es

„Zwangstagsschulen“ in der sich die eigenen Kinder nicht wohl fühlen, schlechtes Essen bekommen und keine qualitative Betreuung erhalten. Gebundene Ganztagschulen sind rar und oft nicht im Lebensumfeld der Familie vorhanden.

 

Wohin mit den Kindern an 70 freien Schultagen?  Zu uns!

 

Wir ermöglichen durch unsere Kinderbetreuung den alleinerziehenden Eltern die Berufstätigkeit, die Möglichkeit der Weiterbildung, Termine wahrzunehmen oder einfach eine Auszeit zu nehmen.

Damit soll unter anderem ein Beitrag der Chancengleichheit von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt geleistet werden. Arbeit-Betreuung-Chancengleichheit!

Es besteht für die Eltern die Möglichkeit ihre Kinder stundenweise oder Tagesweise betreuen zu lassen. Kinder werden ab 8:00 bis 16:00 Uhr und von 6 bis 16 Jahren betreut.

Unsere Kinderbetreuung ist fünfmal wöchentlich geöffnet.

Ausgebildete Pädagogen und engagierte Freiwillige kümmern sich liebevoll um die Kinder. Ihre Erziehungspersonen können währenddessen Termine wahrnehmen, ihrem Kind den Kontakt mit Gleichaltrigen ermöglichen oder bereiten die Ablösung des Kindes vom betreuenden Elternteil für den Wiedereinstieg in den Beruf vor.

Wir sind vernetzt mit allen Schulen im Umkreis von 15 Kilometer. Eltern bringen die Kinder mit oder ohne Voranmeldung, Schulen melden uns Bedarf und wir koordinieren die Betreuung.

Bei Bedarf beginnt die Betreuung vor 8.00 Uhr und länger als 16:00 Uhr. Auch eine Betreuung an Samstagen von 8:00 bis 12:00 ist möglich.

 

ZEITLOS II   

Sprach- und Weiterbildungskurse für erwachsene Menschen mit Migrationshintergrund sind fundamental wichtig!

Wohin mit den Kindern während den Kursen? Zu uns!

 

Die geringere Betreuungsquote von Kindern mit Migrationshintergrund geht mit der geringeren Erwerbsbeteiligung von Müttern mit Migrationshintergrund einher. Die Suche nach einem Betreuungsplatz erweist sich für viele dieser Mütter als Hürde. Hinderliche Gründe sind neben dem regionalen Mangel an Kinderbetreuungsplätzen auch Informationsdefizite über Betreuungsoptionen, sprachliche Barrieren und der Grad der interkulturellen Offenheit vonseiten der Betreuungseinrichtungen.

Wir richten einen Familienstützpunkt ein.

Familienstützpunkte sind Kontakt- und Anlaufstellen, die konkrete Angebote der Eltern- und Familienbildung in einer Kommune vorhalten und mit anderen sozialen Einrichtungen gut vernetzt sind. Sie bieten für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Familien je nach Alter des Kindes und Familiensituation geeignete, passgenaue Hilfen an. Familienstützpunkte sind an bestehende Einrichtungen vor Ort, z. B. an Mütterzentren, Mehrgenerationenhäuser, aber auch an Kindertageseinrichtungen angegliedert.

Insgesamt zeigt sich, dass Menschen mit Migrationshintergrund grundsätzlich die gleichen Lösungen zur Kinderbetreuung favorisieren wie Personen ohne Migrationshintergrund.

Die geringe Erwerbsbeteiligung von Müttern mit Migrationshintergrund geht oft mit fehlender Sprach- und Weiterbildung einher. Sprach und Weiterbildungsprogramme werden häufig angeboten. Aber wohin mit den Kindern? Lösung: Zu uns bringen!

Wir sind vernetzt mit allen Sprach- und Weiterbildungseinrichtungen im Umkreis von 15 Kilometer, den Arbeitsagenturen und den zuständigen Ministerien für Familie, Arbeit, Soziales und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge BAMF.

 

 

 

 

STABIL „Learning and Doing“

Wir schaffen einen Ort für Kinder und Jugendlichen

der Stabilität und Respekt vermittelt.

 

Die offene Jugendarbeit richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 16 und 21 Jahren und soll ihnen die Möglichkeit für eine sinnvolle, aktive Gestaltung ihrer Freizeit ermöglichen. Ein Ziel der offenen Jugendarbeit ist es, jungen Menschen auf dem Weg zur eigenverantwortlichen und gemeinschaftsorientierten Persönlichkeit zu begleiten und zu sozialem Engagement anzuregen. Dies geschieht durch verschiedene Angebote, die ihre persönliche und soziale Entwicklung fördern, indem wir Möglichkeiten zur Selbstbestimmung und Selbstfindung, zur Erholung und Entspannung, zu Gesprächen, Kontakten und Partnerschaften bieten.

 

Jugendlichen und jungen Menschen soll mit Hilfe der verschiedenen Angebote der Offenen Jugendarbeit  dazu verholfen werden Lebensperspektiven und Ziele zu entwickeln, sich auf bevorstehende Lebensabschnitte und Entscheidungen vorzubereiten, sich differenziert mit Problemen auseinander zu setzten, eine eigene Position zu entwickeln, Soziales und politische Engagement zu üben, um sich bestimmte Verhaltensmuster und Erfahrungen anzueignen.

Bei STABIL finden regelmäßig in den Ferien verschiedene Aktionen statt. Außerdem zählen Gemeinwesenarbeit, Vernetzung, sowie sozialpädagogische Projekte, Beratung und Einzelfallhilfen zur Arbeit des Jugendsozialarbeiters.

Die offene Jugendarbeit, wie sie im Kinder- und Jugendhilfegesetz (§11 Jugendarbeit) festgelegt ist, ist Teil der außerschulischen Bildung, diese orientiert sich nicht nur an Bildung, welche im Sinne von Wissen und Informationsvermittlung gemeint ist, sondern soll vermitteln:

ü Anregung der Persönlichkeitsentwicklung, der sozialen, kognitiven, emotionalen und ästhetischen Kräfte und Empfindungen

ü Aneignung von notwendigen Kompetenzen, welche zur selbstständigen Lebensführung dienen

ü kritische Auseinandersetzung mit innerer und äußerer Anregung bzw. Befreiung von inneren und äußeren Zwängen (Emanzipationsfähigkeit)

ü Werteorientierung, d.h. die Einbettung von Lernprozessen in sinngebende Zusammenhänge

Leider mangelt es den Kindern und Jugendlichen öfter an Möglichkeiten und Anregungen zur sinnvollen Freizeitgestaltung.

 

Sie chatten mehr und lesen weniger

Im Internet chatten und surfen ist im Freizeitverhalten der Jugend allgegenwärtig. Gleichzeitig lesen sie weniger Bücher. Die Bildungspolitik hat Mühe, darauf zu reagieren. 

Rund 85 Prozent der 17-Jährigen in Deutschland beschäftigen sich täglich mit dem Internet oder Computer. Vor 15 Jahren war es weniger als ein Drittel. Das geht aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor. Die Ergebnisse zeigen, wie allgegenwärtig Computer und Smartphones in der Freizeit der Jugendlichen sind.

 

Jugendliche lesen weniger

Fast acht von zehn der 17-Jährigen surfen oder chatten täglich. 72 Prozent sind jeden Tag in den sozialen Netzwerken unterwegs. Stark nachgelassen hat hingegen die Bedeutung des Fernsehens – und des Lesens von Büchern.

Haben vor 15 Jahren noch 53 Prozent der 17-Jährigen mindestens einmal wöchentlich gelesen, sind es nur noch 43 Prozent.

Dieses ist zwei von mehreren Fakten, die eine nachhaltige und effektive offene Jugendarbeit schwierig machen.

Außerdem sind nicht genug passende Einrichtungen als Rückzugsorte vorhanden die von den Kindern und Jugendlichen angenommen werden. Angenommen im Sinne von respektiert und geschätzt. Respekt und Stabilität sind Grundpfeiler unserer Gesellschaft.

Diese Rückzugsorte sind sehr wichtig, damit sich die Jugend auch zeitweise der Kontrolle der Eltern und dem Alltag entziehen kann.

Es finden in unseren Räumen durch das Zusammentreffen Gleichaltriger und durch die Selbstorganisation wichtige Bildungsprozesse im Unterbewusstsein statt. Sie lernen Verantwortung, Respekt, Solidarität, Teamfähigkeit, kritische Auseinandersetzung mit Konflikten und Personen, sowie lebenspraktische Wirtschaftskenntnisse. Außerdem werden auch das Heimatgefühl und die Bindung an den eigenen Ort gestärkt, so organisieren sich örtliche Projekte wie STABIL oftmals im aktiven Gemeindeleben, nehmen an Dorffesten teil oder organisieren Kinderfeste. Dies ist gerade zu Zeiten der Abwanderung in die Städte – weg vom Land, eine große Möglichkeit die Jugend im eigenen Ort zu halten, denn die Jugend von heute ist die Zukunft von Morgen. Es müssen der Jugend und den Orten eine Zukunft ermöglicht werden. Die Gemeinde stellt denn unmittelbaren Bezugspunkte für Kinder und Jugendliche dar, dazu ist die Mitgliedschaft in einem Verein maßgeblich förderlich Sie sollen lernen sich mit der Gesellschaft zu identifizieren und dies kann man „im Kleinen“ in unserer Einrichtung erreichen, ohne das es den Kindern und Jugendlichen vorrangig bewusst wird.

 

Warum STABIL „Learning and Doing“?

STABIL soll eine feste Einrichtung werden, die vorrangig Kinder und Jugendliche, mit und ohne Migrationshintergrund in schwierigen Lebenssituationen unterstützen soll.

 

Wir als gemeinnütziger Träger wollen allen Kindern und Jugendlichen, die unsere Einrichtung besuchen, täglich nach dem regulären Unterricht, an schulfreien Tagen, in den Ferien und in ihrer Freizeit eine schöne, bessere aber auch pädagogisch wertvolle Hilfe anbieten.

Die ZEITLOS Projekte und das Schüler- und Jugendprogramm STABIL bieten eine neue Art der Bildung und Förderung der sozialen Kompetenzen und kognitiver Entwicklung an.

 

" ZEITLOS und   STABIL   - eine Chance für Familien". Unsere Projekte verbessern die Qualität des Aufwachsens von Kindern und Jugendlichen und haben positive Rückwirkungen auf die Familien.

ü Betreuung bei Bedarf: Montag bis Freitag von 8:00 bis 16: 00 Uhr

ü Bei Bedarf vor 8:00 und bis 20:00 Uhr und samstags von 8 bis 12:00 Uhr

ü Frühstück und Mittagessen

ü 15 Tage Ferienbetreuung

ü tägliche Hausaufgaben und sonstige Lernunterrichte

Hauptschwerpunkte unserer Projekte ZEITLOS und STABIL   

· Entlastung der Familien

· Arbeit-Betreuung-Chancengleichheit

· Stabilität für Kinder und Jugendliche und deren Eltern

· die Vorbereitung der Kinder und Jugendlichen auf das zukünftige Leben in den beruflichen und sozialen Bereichen.

· Das Leben nach der Schule. Die Ausbildung, der Beruf die eigene Familie.

· Außerdem für alle Eltern, Kinder, Schüler, Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund bieten wir:

· Administrative Unterstützung und Beratung in Verwaltungsangelegenheiten

· Betreuung im allgemeinen sozialen Bereich

· Förderung von Lese-, Schreib- und Rechenkompetenzen

· Gemeinsamer Essentisch mit Frühstück, Mittagessen und Kuchen.

· Sportliche Aktivitäten wie Radfahren, Wandern ....

· Seminare und Kurse (Sprachkurse, Lesekurse, Malkurse, Bastelkurse.)

· Sommerfest, Sonntagsbrunch, Geburtstagsfeiern, Halloweenparty und Weihnachtsfeier (Miteinander für andere am Heiligabend)

· Taschengeldbörse

· Sozialpädagogische Familienhilfe

· Zeit-Geschenke für Kinder, Eltern und Familien

· Wir werden pädagogisch unterstützt von zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeitern, Künstlern, Freunden und Bekannten.

 

Fazit

Wir schließen die „Kinder Betreuungslücken“ für Familien und alleinerziehende Mütter und Väter mit und ohne Migrationshintergrund.

 

Wir schaffen einen Ort für Kinder und Jugendlichen der Stabilität und Respekt vermittelt.

 

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